Projektarchiv - 2007

Konferenz: Herausforderungen und Chancen in einer digitalisierten Welt

Auftraggeber: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Mit der Konferenz „Herausforderungen und Chancen in einer digitalisierten Welt: Beiträge der Verbraucherpolitik“ wollten wir uns mit dem Thema Verbraucherpolitik im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft auseinandersetzen. Gemeinsam mit hochrangigen Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden wurde über die Ausgestaltung der Rahmenbedingungen zur Begleitung des technologischen Wandels diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass in Zeiten einer rasanten technologischen Entwicklung einem hohen Verbraucherschutzniveau für Verbrauchervertrauen und wirtschaftliche Entwicklung in Europa große Bedeutung zukommt.

Das Projekt umfasste Organisation, Durchführung und Dokumentation der Veranstaltung (Ablauf, grafischer Entwurf und grafische Umsetzung für Einladungen, Flyer, Plakate, Homepage sowie Teilnehmerkoordination, Technik und Räumlichkeiten, Dokumentation).

Regierung 2.0

Partner: Initiative ProDialog

Gemeinsam mit Thomas Steg (Stellvertretender Sprecher der Deutschen Bundesregierung), Steffi Lemke (Bundesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Prof. Ansgar Zerfass, Professor für Kommunikationsmanagement in Politik und Wirtschaft an der Universität Leipzig und Lutz Hachmeister (IfM) wurde unter der Moderation Hans Monaths (Tagesspiegel) über die Entwicklungen der Regierungskommunikation im Bereich des web2.0 und die Ergebnisse der Studie "Regierungskommunikation 2.0" diskutiert.

Das Projekt umfasste eine Studie und die Organisation und Durchführung einer anschließenden Podiumsdiskussion.

Die Sozialstudien

Partner: Hans-Böckler-Stiftung

2007 war das Jahr der europäischen Chancengerechtigkeit. Europa kennt zwar nicht ein einziges Sozialmodell. Dennoch erklärt die Lissabon Agenda den sozialen Zusammenhalt und eine erfolgreiche Sozialpolitik zum Ziel der inzwischen erweiterten EU.
Die Studie des Thinktanks berlinpolis, die von der Hans-Böckler-Stiftung unterstützt wurde, hat anhand von 35 Indikatoren die Politikfelder Arbeit, Bildung, Geschlechtergleichstellung und Generationenverhältnis untersucht. Das Ergebnis ist für Deutschland ernüchternd: Insgesamt kommt Deutschland nur auf Platz 21 von 24. Nur Italien, die Slowakei und Griechenland schneiden schlechter ab. Einen der ersten Ränge, den 9., erreicht Deutschland lediglich bei den Dimensionen der Einkommensverteilung und sozialen Sicherung.

Das Projekt umfasste das Erstellen zweier Studien (Deutschland + Europa) sowie die Organisation und Durchführung zugehöriger Pressekonferenzen.

Pressespiegel

Initiative: Deutschland - Ein Land mit Gründergeist

Partner: SAP Deutschland AG & Co. KG

Die von berlinpolis und SAP Deutschland ins Leben gerufene Initiative „Deutschland – Ein Land mit Gründergeist“ unter der Schirmherrschaft von Dagmar Wöhrl (Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit) will den Gründergeist in Deutschland in die Breite tragen und eine ausgeprägte Gründer- und Unternehmerkultur etablieren. Neben dem Gründerkongress gehört der „Gründerrat der nächsten Generation“ zur Initiative.

Das Projekt umfasste unter anderem die Organisation und Durchführung des 2. Hightech Gründer und Innovationskongresses.

Kreatives Hessen

Auftraggeber: Staatskanzlei Wiesbaden

Im Auftrag der Staatskanzlei Wiesbaden leitete berlinpolis ein Team von Wissenschaftlern, Unternehmern und Publizisten und erstellte eine Studie zu neuen Herausforderungen des Landes Hessen (Globalisierung, Migration, Arbeitsgesellschaft, demografischer Wandel). Die Ergebnisse wurden abschließend dem Ministerpräsidenten vorgestellt und mit den Autoren diskutiert.

Das Projekt umfasste neben der Erstellung der Studie auch die Durchführung einer anschließenden Podiumsdiskussion. Die Studie ist nicht öffentlich.

1. Deutscher Public Sector Summit mit Bundesminister Wolfgang Tiefensee

Partner: MM1 Consulting and Management

Staat, Wirtschaft und Gesellschaft stehen in den kommenden Jahren vor enormen Herausforderungen. Deutschland muss sich insbesondere dem internationalen Vergleich stellen und unser Wirtschaftsmodell der Sozialen Marktwirtschaft sich im weltweiten Wettbewerb behaupten.

Neben den Unternehmen sind daher auch besonders die öffentlichen Institutionen gefordert. Entscheidende Fragen wie Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Bewältigung des demografischen Wandels oder Regionalentwicklung liegen überwiegend in der Verantwortung öffentlicher Institutionen. Öffentliche Institutionen schaffen den Rahmen für Unternehmen, Familien und private Organisationen und haben daher entscheidenden Einfluss auf die Qualität und Attraktivität des Standortes Deutschland und das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird die Bedeutung der Leistungsfähigkeit der öffentlichen Institutionen weiter wachsen – zumal aufgrund der Verschuldung der Haushalte künftig eher weniger als mehr Ressourcen zur Verfügung stehen werden. Entscheidend für die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft wird daher die Frage sein, wie die öffentlichen Institutionen ihre Leistungsfähigkeit signifikant steigern können.

Der Public Sector Summit suchte in einem hochrangigen Teilnehmerkreis nach Lösungen und Strategien. Der Teilnehmerkreis war daher begrenzt und die Veranstaltung nicht öffentlich.

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