thinktank Politikbrief
Die junge Generation teilhaben lassen
von Jakob Schrot
Entscheidend ist, dass innerhalb der Bildungseinrichtungen nicht nur über Demokratie geredet wird, sondern sie von jungen Menschen selbst praktiziert wird. Wer an Haut und Haaren erlebt was es heißt mitzubestimmen und an Meinungsbildungsprozessen teilzuhaben, versteht und akzeptiert die Demokratie.
1. Kommunen und Gemeinden sollten das Amt des „Kinder- und Jugendbeauftragten“ installieren, der durch die direkte Wahl der Gemeindejugend die demokratisch legitimierte Instanz der Interessensvertretung der jungen Generation darstellen würde. Diese Instanz repräsentiert die Rechte und Pflichten der jungen Generation gegenüber Politik und Verwaltung und knüpft Kontakte mit allen bildungs- und jugendpolitischen Institutionen. Eine solche Person befördert nicht nur den Dialog zwischen Jugend und Politik, sondern ist auch Schlüsselfigur in Fragen der Identifikation.
2. Die politische Klasse soll über jugendrelevante Politikfelder wie „Familie“ und „Bildung“ nicht mehr über die Jugend, sondern mit der Jugend diskutieren.
Jakob Schrot ist Gewinner von „Ich kann Kanzler 2009“.
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