thinktank Politikbrief
Neue Wege gesellschaftlicher Teilhabe
von Christopher Gohl
Für die Gestaltung einer zivilisatorisch nachhaltigen Zukunft ist neben Staat und Markt die Gesellschaft starker und kreativer Bürger mitverantwortlich und unverzichtbar. Zivilgesellschaftspolitik investiert in die politische, soziale, kulturelle und ökologische
Wertschöpfung der Bürgergesellschaft auf drei Ebenen:
- Politische Teilnahme – sie führt Volksentscheide auf Bundesebene ein, erleichtert die Kopplung von Beteiligungsverfahren mit formalen Planungsverfahren, stärkt stadtregionale und kommunale Selbstverwaltung und fördert so kritische, konstruktive und kooperative Öffentlichkeiten.
- Soziale Teilhabe – sie verankert bürgerschaftliches Engagement und subsidiäre Selbstorganisation der NGOs und Stiftungen im Grundgesetz, führt eine gesetzliche Publizitätspflicht für sie ein und fördert Qualifizierungsprogramme Ehrenamtlicher.
- Innovative Problemlösung – sie beseitigt die Benachteiligungen von unkonventionell agierenden Social Entrepreneurs im Gemeinnützigkeitsrecht, Ausschreibungsrecht und der Gründerförderung und unterstützt so die Erprobung neuer sozialer Problemlösungen jenseits etablierter Versorgungsmodelle.
Christopher Gohl ist Seniorberater der Kommunikationsberatung IFOK.
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Richtlinien
Das Unternehmen berlinpolis GmbH und der Verein berlinpolis e.V. erkennen die Richtlinien „DRPR-Richtlinie zur Kontaktpflege im politischen Raum" und „Code de Lisbonne" an.




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